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WB 17 Interview (1997)

WB 17: Gefällt es Dir ein Einzelkind zu sein?

Beverley: Ich liebe es. Ich wäre nie in der Lage gewisse Dinge zu tun, wenn sich meine Mutter noch um meine Geschwister kümmern müsste.

WB 17: Erzähl uns von Lucy.

Beverley: Nun, Lucy ist ein Teenager. Sie fängt gerade mit der High School an, durchleidet das Trauma ein Freshman (Schüler in ihrem ersten Jahr auf der Schule) zu sein und ist oft sehr unsicher mit sich selbst. Sie sieht zu ihrer Schwester auf, die sie als ihre beste Freundin sieht. Sie ist immer sehr nervös was Jungs angeht. Sie will einen Freund nachdem sie sich von Ihrem kürzlich getrennt hat.

WB 17: Wie kannst Du das glaubwürdig darstellen Teil einer Großfamilie zu sein, obwohl Du eigentlich ein Einzelkind bist?

Beverley: Na ja, hm, ich denke ich wurde einfach von dieser Familie adoptiert. Wir sind alle irgendwie Geschwister geworden, so als wenn ich eine zweite Familie hätte und Jessie meine andere Schwester und Stephen und Catherine meine anderen Eltern sind. Ich kann immer zu ihnen gehen um zu reden und sie sind immer bereit zuzuhören. Das ist nett.

WB 17: Kommt diese Harmonie einfach nur weil ihr ständig miteinander arbeitet?

Beverley: Alle sind großartige Menschen und es hat einfach Klick gemacht. Wir arbeiten einfach sehr gut zusammen.

WB 17: Was ist das Schwerste daran Lucy zu spielen?

Beverley: Ich würde sagen, daß sie so temperamentvoll ist. Sie kann sich so leicht aufregen. Wie aus dem nichts fängt sie an zu Weinen und rennt aus dem Zimmer. Ich bin auch duch diese Phase gegangen, in der ich mit nichts zu tun haben wollte und einfach weggerannt bin oder zu weinen angefangen habe.

WB 17: Du scheinst viel Spaß mit der Arbeit zu haben.

Beverley: Oh ja, ich liebe es. Es ist einfach ein real gewordener Traum. Es ist schier unglaublich, daß ich das tun kann was mir am meisten Spaß macht, mit Menschen die ich sehr mag.

WB 17: Wann bist Du zum Schauspielern gekommen?

Beverley: Ich war vier Jahre alt und schrie in einem Geschäft herum weil ich etwas nicht bekommen habe. Dabei hat mich jemand gesehen und er fragte ob ich ins Geschäft einsteigen wollte und seitdem bin ich dabei.

WB 17: Wie hat es Dein Leben verändert? Mußten sich Deine Eltern sehr anpassen?

Beverley: Ja, meine Mutter arbeitet für ihren Vater was sehr hilft, da sie problemlos von der Arbeit weg kann um mich abzuholen. Ich selbst bin dadurch erwachsener geworden, also ich bin nicht wirklich erwachsen aber ich kenne meine Pflichten. Ich weiß wie hart es ist zu arbeiten und deswegen respektiere ich meine Eltern noch viel mehr.